Saison 2026 - am 26.06.2026

Blattdüngung aktuell: Was hilft den Kulturen bei Extremtemperaturen?

Warum das Thema jetzt zählt? Steigende Energie- und Düngerkosten, knappe Zeitfenster und das Ziel, Überfahrten zu reduzieren, machen Kombinationsmaßnahmen (Blattdüngung + Pflanzenschutz) wichtiger denn je. Damit diese Strategie funktioniert, braucht es Produkte, die in der Spritzbrühe stabil bleiben, zuverlässig mischbar sind und pflanzenverfügbare Nährstoffe liefern – genau hier punktet günstige Qualität gegenüber „billig“.

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Die Wetterprognosen lauten:  „extreme Hitze und Trockenstress“.

Erst Mitte nächster Woche gibt es eine kurze Abkühlung mit Gewitterregen. Die Kulturpflanzen reagieren mit Wachstumsstopp, geschwächten Blattstrukturen und Bildung freier Radikale.

Die Folgen:

·      direkte Schäden an der Zellstruktur

·      verringerte Leistungsfähigkeit

·      reduzierter Ertrag und Qualität.

 

Was können wir dagegen tun? Unterstützung mit Blattdüngern

Kalium ist essenziell für den Wasserhaushalt. Es steuert die Funktion der Spaltöffnungen, reduziert die Verdunstungsraten und hat somit die wichtigste Rolle bei Trocken- und Hitzestress.

Silizium lagert sich in die Pflanzenzellen ein, bildet eine natürliche Schutzschicht gegen Hitze und Sonneneinstrahlung. Es stärkt das Gewebe, reduziert dadurch die Schäden in der Pflanze und die Verdunstungsraten.

 

So schaut unsere Empfehlung in Zuckerrübe und Kartoffel aus:


3 l Wuxal K40 SiCure + 2 l Azo-Speed /ha

 

Azo-Speed hilft bei der Überbrückung der Hitzephase und spielt eine wichtige Rolle bei Trockenheit, Hitze und hoher Sonneneinstrahlung.

 

Zusatznutzen:

Diese Blattdüngung fördert die Bildung von Assimilaten und unterstützt die Einlagerung von Zucker in den Rübenkörper, bzw. Stärke in die Knollen.

 

Borversorgung in der Zuckerrübe.

Auch wenn zurzeit die extremen Witterungsbedingungen im Vordergrund stehen, sollte nicht auf die ausreichende Borversorgung in der Rübe vergessen werden. Wenn keine eigene Überfahrt mit Bor zum Blattschluss durchgeführt worden ist, kommt diese Empfehlung zu tragen:

 


2 x 2 l Wuxal Boron SiCure /ha
zu den Cercospora Spritzungen

Mit integriertem pH-Puffer im leicht sauren Bereich und Wasserenthärtungskomplex, zur Optimierung der Fungizidspritzung!

 

Je nach Ertragslage benötigt die Zuckerrübe 700-1400 g Bor/ha über das Blatt. Die Nährstoffform ist dabei entscheidend. Auf Borquellen mit hohem pH-Wert sollte verzichtet werden, da sie mit vielen Pflanzenschutzmitteln nicht kompatibel sind und deren Wirkung reduzieren können.

 

 

Beachten Sie bitte die SMS-Warnmeldungen der Agrana, die Empfehlungen auf www.warndienst.at bzw. unsere Cercospora-Prognose.

 

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