Pfl. Reg. Nr.: 2907

Kabuki Go

Herbizid zur Krautabtötung in Kartoffel, zum Entfernen von Stockaustrieben an Weinreben und gegen Wurzelschosser an Kern- und Steinobst
Formulierung: Emulgierbares Konzentrat
Packungsgrößen: 1 l + 1 l, 5 l + 5 l
Kulturen: Kartoffel, Weinrebe, Kernobst, Steinobst, Rote Johannisbeere, Schwarzer Holunder
Wirkstoffe: Pyraflufen-ethyl
Wirkstoffgruppe: HRAC E

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

  • Zeitersparnis durch weniger Arbeit
  • Schnelle und nachhaltige Wirkung
  • Keine Stockverletzungen (im Weinbau)
  • Mit Gondor jetzt noch stärker
  • In anderen Kulturen zugelassen
  • Flexibler Einsatz

Zur Krautabtötung mit 0,8 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha 14 Tage vor der Ernte max. 2x im Abstand von 5 - 7 Tagen spritzen mit Netzmittelzusatz. Wartefrist: 10 Tage.

Empfehlung

2x 0,8 l Kabuki + 0,8 l Gondor/ha im Abstand von 5 - 7 Tagen spritzen

Zur Krautabtötung mit 0,8 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha 1 - 2 Tage nach dem Krautschlagen oder 14 Tage vor der Ernte max. 1x spritzen mit Netzmittelzusatz. Wartefrist: 10 Tage.

Einschränkung: ausgenommen bei starkwüchsige Sorten

Empfehlung

Bei stark wüchsigen Sorten zuerst Schlägeln und dann spätestens 2 Tage nach dem Schlägeln 0,8 l Kabuki + 0,8 l Gondor/ha spritzen

Gegen Stockaustriebe mit max. 0,8 l/ha in 300 - 400 l Wasser/ha nach dem Austrieb der Stocktriebe, bis max. 20 cm Trieblänge max. 1x spritzen mit Abschmirmvorrichtung und Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 3. Standjahr

Empfehlung

0,8 l Kabuki + 0,8 l Gondor/ha für einen optimalen Bekämpfungserfolg bis zu einer Stocklänge von 15 - 20 cm. Unbedingt mit einem Spritzschirm oder eine Abdrift vermeidende Technik anwenden.

Gegen Stockaustriebe mit max. 0,4 l/ha in 300 - 400 l Wasser/ha jeweils nach dem Austrieb der Stocktriebe, bis max. 20 cm Trieblänge max. 2x im Abstand von 14 Tagen spritzen mit Abschmirmvorrichtung und Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 3. Standjahr

Empfehlung

2x 0,4 l Kabuki + 0,4 l Gondor/ha im Splittingverfahren für einen optimalen Bekämpfungserfolg bis zu einer Stocklänge von 15 - 20 cm. Unbedingt mit einem Spritzschirm oder eine Abdrift vermeidende Technik anwenden.

Gegen Wurzelschosser mit max. 0,8 l/ha in 300 - 400 l Wasser/ha jeweils nach dem Austrieb der Wurzelschosser, bis max. 20 cm Trieblänge max. 2x im Abstand von mind. 14 Tagen spritzen im Splittingverfahren mit Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 2. Standjahr

Gegen Seitentriebe mit 0,8 l/ha in 300 - 600 l Wasser/ha jeweils nach dem Austrieb der Seitentriebe, bis max. 20 cm Trieblänge max. 2x im Abstand von mind. 14 Tagen spritzen im Splittingverfahren mit Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 3. Standjahr

Gegen Seitentriebe mit max. 0,8 l/ha in 300 - 400 l Wasser/ha jeweils nach dem Austrieb der Seitentriebe, bis max. 20 cm Trieblänge max. 1x spritzen als Einzelpflanzenbehandlung mit Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 3. Standjahr

Gegen Seitentriebe mit max. 0,4 l/ha in 300 - 400 l Wasser/ha jeweils nach dem Austrieb der Seitentriebe, bis max. 20 cm Trieblänge max. 2x im Abstand von mind. 14 Tagen spritzen als Einzelpflanzenbehandlung im Splittingverfahren mit Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 3. Standjahr

Gegen Seitentriebe mit 0,8 l/ha in 300 - 600 l Wasser/ha jeweils nach dem Austrieb der Seitentriebe, bis max. 20 cm Trieblänge max. 2x spritzen im Splittingverfahren mit Netzmittelzusatz.

Einschränkung: ab dem 3. Standjahr

Kabuki wird mit dem Netzmittel Gondor im Verhältnis 1:1 ausgebracht. Kabuki ist mit gängigen Herbiziden (Select 240 EC, Focus Ultra, Katana, Glyphosat) und Fungiziden mischbar. Im Kartoffelbau, speziell in Saatkartoffel soll bei Knollenfäuleinfektionsgefahr 0,4 l Winner/ha zugemischt werden.

Downloads zu Kabuki Go
Sicherheitsdatenblatt
366.36 KB
Gebrauchsanleitung
60.95 KB
Fachartikel passend zum Produkt "Kabuki Go"
News
Rebschutz Aktuell: Feuchtgebiet

Letzte Woche gab es lokal die ersten Peronospora Primärinfektionen. Die Weiterentwicklung muss genau beobachtet werden, um eine weitere Ausbreitung ist zu verhindern. Durch das nun warme und niederschlagsarme Wetter haben die Reben an Blattmasse ordentlich zugelegt, aber gleichzeitig ist damit die Oidiumgefahr dramatisch gestiegen. Somit haben wir im Moment im gesamten Weinbaugebiet eine mittlere bis hohe Oidiumgefahr.

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Rebschutz Aktuell: Trockengebiet

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Rebschutz Aktuell: 30 cm Trieblänge

Die Rebentwicklung ist heuer sehr unterschiedlich, befindet sich aber großteils im Stadium BBCH 53-55. Für das gesamte Weinbaugebiet weist das Prognosemodell Vitimeteo (https://www.vitimeteo.at) ein niedriges bis mittleres Oidium Infektionsrisiko aus. Die Bedingungen für erste Peronosporainfektionen sind als günstig einzu-schätzen, ebenso für Phomopsis.

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Rebschutz Aktuell: 3-5-Blatt Stadium

Instabiles Wetter sorgte bisher für eine langsame Entwicklung. Die Knospen haben Großteils ausgetrieben und die Reben sind bald im 3-5 Blattstadium. Anstehende Pflanzenschutzmaß-nahmen finden sie nachfolgend.

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