Pflanzenschutzstrategie im Kürbis

Der Kürbis hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Um den Kürbis sicher durch die Saison zu bringen und den Bestand unkrautfrei zu halten, sowie vor dem Befall von Schädlingen zu schützen, empfehlen wir folgende Maßnahmen:

2021 am 20.04.2021
Teilen auf:

 

Kontrolle von Saatenfliege und Drahtwurm:
Art. 53 Indikation:
12 kg Belem 0,8 MG/ha gegen Drahtwurm, Saatenfliege
bei der Saat mit dem Granulatstreuer als Saatreihenbehandlung mit Erdabdeckung ausbringen

 

Herbizidlösung (bewährt, wirksam und verträglich):
0,25 l Centium CS + 0,25 l Flexidor + 1,25 l Basar + 0,4 l Grounded/ha

Unmittelbar nach der Saat bis vor dem Auflaufen der Kultur anwenden. Die Kürbissamen sollen 2 – 3 cm mit Erde bedeckt sein (Bodenfeuchtigkeit für sichere Wirkung erforderlich).

Centium CS und Flexidor wirken auf keimende Samen von Unkräutern, wie z.B. Weißer Gänsefuß, Melde, Franzosenkraut, Amarant, Nachtschatten. Basar ergänzt das Wirkungsspektrum auf Hirsearten. Grounded ist der perfekte Zusatz für Bodenherbizide, schützt vor Abdrift, verhindert die Wirkstoffverlagerung im Boden und verbessert die Verträglichkeit und Wirkung.

 

Bekämpfung von Blattläusen:
Art. 53 Indikation:
0,2 kg Mospilan 20 SG/ha gegen Blattläuse
bei Befallsbeginn bzw. ab Warndiensthinweis, von BBCH 12 (2. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) bis BBCH 16 (6. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) max. 1x spritzen.

 

Blattdünger, Pflanzenstärkung:
Der Zusatz von 2 l Kwizda Vital/ha und 2 l Wuxal Boron Plus oder 2 l Wuxal P-Profi unterstützt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen.

 

Pfl.Reg.Nr.: Belem 0,8 MG 3553; Mospilan 20 SG 2830; Centium CS 2733; Flexidor 2691; Basar 3879