Saison 2024 - am 07.03.2024

Glyphosat + Gondor Abdriftminderung & rasche Wirkung

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Der hoch effiziente Einsatz von Glyphosat steht in den nächsten Tagen an. Unkräuter- oder Ausfallgetreide in abgefrosteter Begrünung werden sicher vor der Saat der Frühjahrskultur abgewelkt. Glyphosat trägt mit einem anderen Wirkmechanismus als alle anderen Herbizide zum Resistenzmanagement bei. Der Gondor- Zusatz reduziert die Abdrift durch Bildung von gleichmäßig großen Tröpfchen und sichert die Wirkung.

Der Zusatz von Gondor reduziert die Bildung von abdriftgefährdeten Feintropfen, verbessert die Aufnahme ins Unkraut und beschleunigt die Wirkung. Das ist wichtig damit nach der Spritzung rasch die Saatbeet-Vorbereitung durchgeführt werden kann. Mit Gondor als Wirkungsbeschleuniger gewinnen Sie wertvolle Tage und sichern die Breitenwirkung.

 

Gondor – ein Additiv mit 3 Aktivstoffen

  1. Sojaöl-Methylesther: sorgt für ein einheitliches Tröpfchenspektrum mit der optimalen Größe, vermindert die Abdrift und öffnet die Wachsschicht der Unkräuter.
  2. Nicht-ionisches Tensid: setzt die Oberflächenspannung der Spritzbrühe herab, dadurch kommt es zu einer besseren Verteilung am Blatt größeren Aufnahmefläche für den Wirkstoff in die Unkräuter und -gräser.
  3. Lecithin: ist ein natürlicher Emulgator, schleust den Wirkstoff durch die Wachsschicht in die Unkräuter und erleichtert den Transport zu den Wurzeln und Triebspitzen. Raschere und sichere Wirkung sind die Folge.

Anwendung

2 %ig Glyphosat + 0,25 l Gondor/ha

Verbessertes, schnelleres Eindringen ins Unkraut und rascher Transport zu den Wurzeln

 

 

 

 

Praxistipp: Die Anwendung erfolgt mit geringen Wassermengen pro Hektar (2 %-ig). Mit Gondor verbessern Sie die Benetzung und können mit der Wassermenge bei Verwendung entsprechend feiner Düsen bis auf 120 l/ha zurückgehen. Das spart Kosten, erhöht die Schlagkraft und mindert gleichzeitig die Abdrift.

 

Direktsaat ohne Bodenbearbeitung vermindert Erosion und schützt die Wasservorräte.

Für alle Betriebe, die am ÖPUL teilnehmen gilt:

Zwischenfrüchte müssen nach dem vorgeschriebenen Begrünungszeitraum „mechanisch“ beseitigt werden, wozu Folgendes gilt:

  • Die Begrünungspflanzen sind vollständig abgefrostet und niedergebrochen.
  • Bearbeitungsgeräte wie Pflug, Grubber, Kreiselegge, Scheibenegge, Messerwalze.
  • Einsaat einer Folgekultur mittels Direkt-, Mulchsaat- und Strip-Till-Verfahren.
  • Die Begrünung wird nach dem Abfrosten oder nach dem vorgeschriebenen Begrünungszeitraum bodennah gehäckselt, anders zerkleinert oder gemäht.
  • Walzen abgefrorener Begrünungspflanzen im gefrorenen Zustand.

 

In einer vollständig abgefrosteten Begrünung darf ev. vorhandenes Unkraut ohne vorherige mechanische Bearbeitung mit Glyphosate beseitigt werden.

 

Weitere Informationen, die neuen Regionalempfehlungen und Ratgeber

finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage: www.kwizda-agro.at

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Kwizda Agro GmbH