Biostimulanzien - Ein neues Zeitalter für gesunde Pflanzen und nachhaltigen Anbau.
In einer Zeit, in der der Einsatz vieler herkömmlicher Pflanzenschutzmittel und Dünger eingeschränkt wird, gewinnen Biostimulanzien aufgrund ihrer Effekte zunehmend an Bedeutung. Zusätzlich steht die Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels vor neuen Herausforderungen und sucht nach Anpassungsmöglichkeiten an die sich ändernden Gegebenheiten.
Biostimulanzien bieten Landwirten eine nachhaltige Möglichkeit, das Pflanzenwachstum zu unterstützen, Ernteerträge zu verbessern und Stressphasen besser zu überstehen. So sorgen sie für eine erfolgreiche landwirtschaftliche Praxis.
Ihre Vorteile beim Einsatz von Biostimulanzien:
- Effiziente Nährstoffnutzung: Verbessert die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen.
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Stressresistenz: Hilft Pflanzen, besser mit Umweltstress wie Trockenheit oder extremen Temperaturen umzugehen.
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Gesteigerte Erntequalität: Führt zu gesünderen Pflanzen und erhöht die Ernteerträge.
Stressfaktoren im Pflanzenanbau verstehen und bewältigen
Pflanzen sind während ihres Wachstumszyklus verschiedenen Stressfaktoren ausgesetzt, die ihre Gesundheit und Produktivität beeinträchtigen können. Diese Faktoren lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: biotische und abiotische Stressfaktoren.
Biotische Stressfaktoren wie Schädlinge und Krankheiten erfordern oft den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Diese Mittel sind darauf ausgelegt, die Pflanzen vor lebenden Bedrohungen zu schützen und ihre Gesundheit zu erhalten.
Abiotische Stressfaktoren hingegen, wie Trockenstress, extreme Temperaturen und Phytotoxizität, können durch den Einsatz von Biostimulanzien effektiv bewältigt werden. Biostimulanzien unterstützen die Pflanzen dabei, sich an schwierige Umweltbedingungen anzupassen und ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Abiotische Stressfaktoren:
Abiotischer Stress stört die physiologischen Prozesse der Pflanzen und kann zu sichtbaren Schäden führen. Daher ist es wichtig, die Ursachen des Stresses zu identifizieren und zu verstehen, wie Pflanzen darauf reagieren. Durch geeignete Maßnahmen können wir die Auswirkungen dieser Stressfaktoren minimieren und so eine gesunde Entwicklung der Pflanzen fördern.
- Trockenstress:
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Reduzierte Photosynthese: Wassermangel führt zum Verschluss der Stomata, was die CO2-Aufnahme und damit die Photosyntheserate reduziert.
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Wachstumshemmung: Trockenstress verlangsamt das Wachstum und beeinträchtigt die Entwicklung von Blättern, Zweigen und Wurzeln.
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Blattwelke: Unzureichende Wasserzufuhr verursacht Blattwelke; bei starkem Mangel sterben Blätter und Zweige ab.
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- Temperatur:
- Stoffwechselverlangsamung: Extreme Temperaturen beeinträchtigen den Stoffwechsel.
- Denaturierung von Proteinen: Hohe Temperaturen können Proteine schädigen.
- Wasserverlust: Erhöhter Wasserverlust unter Hitzeeinwirkung.
- Frost:
- Bildung von Eiskristallen: Kann in den Zellen zu Schäden führen.
- Zellschäden: Beeinträchtigt die Gesundheit und das Wachstum.
- Phytotoxizität:
- Schäden am Pflanzengewebe: Verursacht durch Chemikalien oder ungünstige Umweltbedingungen.
- Verzögerte Entwicklung: Führt zu reduzierten Erträgen und Wachstumsverzögerungen.
Wuxal Ascofol SiCure
Wuxal Ascofol SiCure kombiniert hochwertigen Algenextrakt aus Ascophyllum nodosum mit pflanzenverfügbarem Silizium für maximale Pflanzenvitalität. Die innovative SiCure‑Technologie aktiviert pflanzliche Schutzmechanismen, erhöht die Stressresistenz gegen Trockenheit, Hitze und Frost und verbessert die Nährstoffeffizienz. Durch die gezielte Mikronährstoffversorgung werden Zellteilung, Fruchtgröße und Schalenqualität deutlich gefördert.
Ihre Vorteile:
- Innovative SiCure‑Technologie mit Silizium und Algenextrakt für starke, vitale Pflanzen
- Höhere Stressresistenz durch aktivierte Schutzmechanismen bei Hitze und Trockenheit
- Optimierte Mikronährstoffaufnahme für bessere Fruchtqualität und Ertrag
N-LEAF - Effiziente Stickstoffversorgung für gesunde Pflanzen
N-LEAF ist ein innovativer Biostimulant, der durch stickstofffixierende Bakterien atmosphärischen Stickstoff direkt in eine verwertbare Form umwandelt. Neben der Stickstoffversorgung stimuliert es das Pflanzenwachstum durch die Produktion von Auxinen und Cytokininen.
Vorteile auf einen Blick:
- Effiziente Stickstofffixierung: N-LEAF fixiert 20–30 kg Stickstoff pro Hektar aus der Atmosphäre, reduziert die Abhängigkeit von chemischen Düngern und ergänzt die Stickstoffversorgung auf natürliche Weise.
- Förderung des Pflanzenwachstums: Enthaltene Bakterien produzieren Auxine und Cytokinine, fördern das Wurzelwachstum und steigern die Photosynthese durch vergrößerte Blattoberflächen.
- Umweltfreundlich: Entwickelt für eine nachhaltige Landwirtschaft, optimiert N-LEAF die Stickstoffnutzung und ist für den ökologischen Landbau zugelassen.
- Ganzheitliche Stimulierung: Stärkt das Immunsystem der Pflanzen, verbessert ihre Widerstandsfähigkeit und fördert die Vitalität.
Praxistipp:
N-LEAF kann auf eine Vielzahl von Kulturen angewendet werden, einschließlich Getreide, Raps, Mais, Sonnenblumen, Sojabohnen, Kartoffeln, Gemüse, Weinreben und Obstbäumen
Die Bakterien in N-LEAF fixieren Stickstoff direkt aus der Atmosphäre und machen ihn für die Pflanze verfügbar. Dieser Prozess erfolgt auf der Blattoberfläche. Die Bakterien etablieren sich auf den Blättern. Die Pflanze ist somit nicht ausschließlich auf die Stickstoffaufnahme durch die Wurzeln angewiesen.
Prozess der Stickstoffumwandlung:
1. Stickstofffixierung: Die in N-LEAF enthaltenen stickstofffixierenden Bakterien (Methylobacterium und Arthrobacter) binden den gasförmigen Stickstoff (N₂) aus der Atmosphäre.
2. Ammonifikation: Der gebundene atmosphärische Stickstoff wird durch die Bakterien in Ammoniak (NH₃) umgewandelt. Dieser Schritt macht den Stickstoff für die Pflanze verwertbar.
3. Verfügbarkeit für die Pflanze: Der freigesetzte Stickstoff wird direkt auf der Blattoberfläche verfügbar gemacht, sodass die Pflanze ihn durch ihre Blätter aufnehmen kann. Diese Form der Aufnahme ist besonders vorteilhaft, da es den Verlust von Stickstoff durch Auswaschung oder Verdampfung minimiert, wie es bei Bodenanwendungen der Fall ist.
4. Symbiotische Interaktion: Diese Wechselwirkung zwischen den Bakterien und der Pflanze verbessert die Stickstoffversorgung unabhängig von der Aufnahme über die Wurzeln. Das bedeutet, dass die Pflanze von einer zusätzlichen Stickstoffquelle profitiert, ohne auf die Bodenbedingungen angewiesen zu sein.
Dieser Vorgang gewährleistet eine konstante und nachhaltige Stickstoffversorgung der Pflanze, was zu einem besseren Wachstum und höheren Erträgen führt.
Wirkungsweise:
N-LEAF fixiert atmosphärischen Stickstoff und wandelt ihn in eine für die Pflanze verwertbare Form um. Zusätzlich fördern die Bakterien die Bildung von Phytohormonen wie Auxinen und Cytokininen innerhalb der Pflanze, was das Wurzelwachstum und die Photosynthese der Pflanze steigert.
Nach der Blattapplikation von N-LEAF vermehren sich die Bakterien auf den Blättern der Pflanzen. Dieser Prozess wird durch natürliche Stoffwechselprodukte der Pflanzen unterstützt. Während des Wachstums scheiden die Pflanzen Methanol aus, ein Nebenprodukt ihres Stoffwechsels. Die beiden Methylobacterium-Stämme in N-LEAF nutzen dieses Methanol als Energiequelle, was zu ihrer Vermehrung auf den Blättern führt.
Der dritte Bakterienstamm, Arthrobacter, nutzt einfache Zucker, die an den Blattadern freigesetzt werden, um sich zu vermehren und zu überleben. Auf diese Weise vermehren sich die verschiedenen Bakterienstämme und besiedeln die Blattoberfläche, was zu einer erhöhten Stickstofffixierung und weiteren positiven Effekten auf die Pflanze führt.
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