Mit Sicherheit wachsen.

Getreide - was tun bei Trockenheit

Schon wieder fehlen die Niederschläge im Frühjahr und in vielen Gebieten gibt es auf schwächeren Böden bereits Schäden im Getreide. Jetzt, in der Schossphase kommt es bereits zur Reduktion der Seitentriebe und des Ertragspotenzials, wenn über den Boden nicht ausreichend Nährstoffe nachgeliefert werden können. In diesem Fall hilft die Blattdüngung um den Nährstoffmangel zu verhindern.

Blattdüngung im Getreide:
Um den kurzfristigen Nährstoffbedarf zu decken empfiehlt sich die Blattanwendung.

3 l Wuxal K40/ha 400 g/l K; 50 g/l N; 31 g/l Mg; 100 g/l S
Zur Vorbeugung von Trockenstress

5 l Azo-Speed/ha 300 g/l N; 67 g/l S; 33 g/l Mg
Zur Vorbeugung von Stickstoff-Mangel

1,5 l Wuxal Combi B Plus/ha 84 g/l B; 70 g/l Mn; 3,5 g/l Mo; 42 g/l S
Zur Vorbeugung von Mangan-Mangel

Reaktion der Pflanze auf Trockenstress:
Durch den Mangel an Kalium sinkt der Zellinnendruck (= Turgor) und die Gewebespannung lässt nach – Blatt und Stängel werden instabil und können keine volle Photosynthese-Aktivität mehr erbringen.
Durch den Zusatz von Kalium wird die Kaliumkonzentration im Pflanzensaft erhöht, die Zellwände werden elastisch und dadurch wird die Photosyntheseleistung der Pflanze verbessert.

Die Feuchtigkeit hat auch einen Einfluss auf die Bestäubung beim Getreide. Für die Befruchtung sollen die Pollen auf der Narbe bzw. hängen bleiben – funktioniert aber nur wenn eine gewisse Feuchtigkeit vorliegt. Die Feuchte wird durch einen ausreichenden Zellinnendruck erbracht, sodass bei hohem Zellinnendruck – durch Kalium gefördert – der Befruchtungsvorgang effektiver funktioniert und mehr Körner je Ähre ausgebildet werden.