Viröse Vergilbungskrankheit

Mildes und Nekrotisches Rübenvergilbungsvirus

An jungen Blättern zeigen sich zunächst Adernaufhellungen oder -vergilbungen. Später beginnt an älteren Blättern von der Spitze her ein Vergilbung, mit anfangs unscharfen, gelblichen Flecken, die sich in der Folge über das ganze Blatt ausbreiten.

Bei späteren Infektionen sind in der Regel nur lokale Vergilbungen zu erkennen, die von den Blattadern begrenzt sein können. Die vergilbten Blätter sind verdickt, stärker gewellt und sterben häufig vorzeitig ab.

Jedenfalls sollten aber auch in der Fabriksrübe zur Vermeidung von Blattlaussaugschäden und zwecks Einschränkung der Virusausbreitung (Vergilbungskrankheit) Blattlausspritzungen rechtzeitig zur Durchführung kommen.

Die wichtigsten Wirtspflanzen sind Rüben, Spinat, Raps, Rote Rüben, Mangold und Unkräuter (z. B. Hirtentäschel, Weißer Gänsefuß, Vogelmiere,..)

Besonders nach mildem Winter und darauffolgender starker Blattlausvermehrung im Frühjahr und Frühsommer besteht die Gefahr verstärkten Auftretens der Vergilbungskrankheit. In Jahren, in welchen diese Voraussetzungen gegeben sind, ist daher der Blattlausbekämpfung erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen.

Im Frühjahr werden die Rüben von den Blattläusen besiedelt, die vorher beim Besaugen anderer Pflanzen die Viren aufgenommen haben. In milden Wintern können die Blattläuse auch überdauern und schon virushaltig in die Rüben starten.