Staubläuse
Psocoptera
Staubläuse werden zwischen 0,66 und 1,40 mm groß. Sie sind weichhäutig, meist gelb oder bräunlich.
In frisch tapezierten oder feuchten Neubauwohnungen kommt es oft zur Massenvermehrung. Sie fressen dort den kaum sichtbaren Schimmelpilzrasen von der Tapete ab und hinterlassen einen feinen Papierstaub.
Staubläuse kommen vor allem in feuchten Wohnungen, Neubauwohnungen, aber auch in Bibliotheken und in Kellerräumen, auf offen gelagertem organischem Material in Küchen oder Vorratskammern sowie in Zimmern mit Zimmerpflanzen vor. Staubläuse ernähren sich insbesondere von Schimmelpilzen und Algen, Vorrats- und Getreideprodukten, Teigwaren, Insektenresten und anderen pflanzlichen oder tierischen Stoffen sowie von Papiermaterial.
Ein Weibchen legt ca. 100 - 110 Eier. Diese werden ganzjährig produziert, so dass mindestens 6 - 8 Generationen pro Jahr (in Häusern) erreicht werden können. Die Lebensdauer von Staubläusen beträgt etwa 10 - 12 Wochen.
