Stängel-, Stockälchen
Ditylenchus dipsaci
Das Stängelälchen erreicht eine Körperlänge von 1 - 1,6 mm. Das Schwanzende läuft spitz aus. Die Larven sind beim Schlupf aus dem Ei ca. 0,3 mm lang.
Durch die Saugtätigkeit zeigen junge Pflanzen Missbildungen und/oder es kommt zu Wachstumsstörungen. Die Pflanze lässt sich leicht aus dem Boden ziehen, während der Zwiebelboden zurückbleibt.
Es kommt zu Ertrags- und Qualitätsverlusten.
Befallen werden Getreide, Futtergräser, Klee, Luzerne, Rüben, Kartoffel, Bohnen, Zwiebel, Gurken, Erdbeeren und verschiedene Unkräuter.
Das Stängelälchen überwintert in unterschiedlichen Entwicklungsstadien im Boden. Im späten Frühjahr dringt es im Bereich der oberen Bodenkrume über Spaltöffnungen oder Verletzungen in die Pflanze ein. Die Vermehrung ist zunächst sehr stark, nimmt aber im Laufe des Sommers ab und erreicht im Herbst den nächsten Höhepunkt. Nach der Begattung legt das Weibchen 200 - 500 Eier im Gewebe der Wirtspflanzen ab. Die nächste Generation entwickelt sich bei einer Temperartur von 15 °C in 3 - 4 Wochen. In dieser Zeit finden 4 Häutungen statt. Erwachsene Tiere haben eine Lebenszeit von 45 - 75 Tagen. Im Herbst wandern die Nematoden wieder in den Boden.
