Rübenmehltau, Echter

Erysiphe betae

An äußeren und mittleren Rübenblättern bilden sich bevorzugt auf der Blattoberseite, zunächst kleine rundliche grauweiße Pusteln, die zusammenwachsen und schließlich einen geschlossenen, schmutzig grauweißen, filzig mehlartigen Myzelbelag bilden. Später kann auch die Blattunterseite befallen werden. Bei starkem Befall sehen auch die Herzblätter wie mit Mehl bestäubt aus. Die Blätter können sich später auch gelb bis braun färben und vertrocknen.

Der Erreger befällt Zucker- und Futterrüben.

Das Myzel ist mit Haustorien in den Epidermiszellen der Rübenblätter verankert. Von diesen einfachen Konidienträgern werden kurze Konidienketten abgeschnürt, abgestoßen und sorgen für weitere Infektionen. Die Sporenkeimung ist in einem Bereich von 5 - 35 °C möglich. Je höher die Luftfeuchtigkeit, umso besser keimen die Mehltausporen. Die Sporenverbreitung erfolgt durch Luftbewegung.

Echter Mehltau