Rübenerdfloh
Chaetocnema tibialis und C. concinna
Der Erdfloh ist länglich-oval, 1,5 - 2,5 mm lang und die Oberseite metallisch-grün bis kupfer-/bronzefarben.
Ab April fressen die Käfer an keimenden Rübenpflanzen. Es entsteht an Keim- und Laubblättern 1 - 2 mm Fenster- und Lochfraß. Später zeigen stark befallene Pflanzen mißgebildete Blätter mit Gewebszerreißungen. Die Larven fressen unterirdisch an den Wurzeln oder minieren an den Blättern.
Vorkommen: Neben Zucker-, Futterrüben und Rhabarber werden auch Knöterichgewächse (Ampferarten, Floh- und Vogelknöterich) oder Gänsefußgewächse bevorzugt befallen.
Er überwintert in den obersten Bodenschichten oder in Bodenstreu. Ende April werden die Winterlager verlassen. Ab Mitte Mai legt das Weibchen die Eier an die Rübenpflanzen oder in den Boden. Sie verpuppen sich im Juni. Ab Juni/Juli nagen die Jungkäfer an den Rübenblättern bevor sie ab Mitte August in die Winterquartiere wandern.
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| Rübenderfloh |

