Rote Spinne, Obstbaumspinnmilbe

Panonychus ulmi

Die Saugtätigkeit der Roten Spinne ist im Frühjahr unmittelbar nach dem Austrieb an dunklen, punktförmigen Stichstellen erkennbar. Die jungen Blätter sind nach oben gewölbt, die Triebe dünn und die Blätter fallen ab. Im Sommer färben sich die Blätter bronzefarben und glänzen. Der Befall führt zu ungenügender Beerenreife und Qualitätseinbußen. Im Spätsommer erkennt man den Befall an der rostbraunen Färbung der Laubwand.

Vorkommen: An Weinreben und Obstbäumen.

Die Rote Spinne überwintert als ziegelrotes 0,16 mm großes Winterei, bevorzugt um die Knospen und in den Rindenritzen des alten Holzes. Der Larvenschlupf erfolgt im 1- bis 3-Blattstadium. Aus den Larven entwickeln sich 2 Nymphenstadien, denen die Geschlechtstiere folgen. Die Weibchen legen die roten Sommereier bevorzugt auf die Blattunterseite. 2 bis 3 Generationen/Jahr treten auf. Im Spätsommer wandern die Weibchen zur Wintereiablage an die Triebe und das alte Holz.

Die rote Spinne