Reiskäfer

Sitophilus oryzae

Der Reiskäfer sieht dem Kornkäfer recht ähnlich. Seine Flugfähigkeit und die vier undeutlich gezeichneten, rötlichen Flecken auf den Flügeldecken unterscheiden ihn äußerlich vom Kornkäfer. Die Größe des Reiskäfers schwankt je nach Futtersubstrat um 3 mm. Sein Halsschild weist eine rundlich-flache, unregelmäßige, ineinanderlaufende Punktierung auf.
In Deutschland nimmt seine Verbreitung zu. Er verursacht bereits umfangreiche Schäden. Der Reiskäfer ähnelt mit seinem Schadpotential in etwa dem Kornkäfer, wenngleich der Reiskäfer etwas wärmeliebender ist.

Der Reiskäfer befällt alle Getreidearten, bevorzugt Mais, Reis sowie Hirse und tritt - teilweise zusammen mit dem Kornkäfer - in Nudelfabriken und anderen lebensmittelverarbeitenden Betrieben auf.

Der Reiskäfer bevorzugt etwas wärmeres Klima als der Kornkäfer. Deshalb verläuft seine Entwicklung bei uns etwas verzögert gegenüber der des Kornkäfers. Er überwintert und verbreitet sich in Getreideschüttungen.