Rebzikade, Kleine

Empoasca vitis

Den Befall durch die Rebzikade erkennt man daran, dass beim Berühren oder Abklopfen der Laubwand weiße Kleinzikaden kurz auffliegen. Die Blattunterseite ist von den Jugendstadien der Rebzikade besiedelt, die grünlich-rötlich gefärbt sind. Die Befallssymptome sind zunächst mosaikartige Aufhellungen des grünen Blattes, die von kleinen Blattnerven scharf begrenzt sind. Später weisen die Blätter eine typische Randverfärbung von außen nach innen auf - ein brauner, verdorrter Rand. Stark geschädigte Blätter fallen ab.

Vorkommen: An Reben.

Die Überwinterung der Rebzikade erfolgt außerhalb der Rebanlage an immergrünen Pflanzen, v. a. Nadelbäumen. Im Frühjahr fliegen die Geschlechtstiere in die Reben um ihre Eier in die Blattadern zu legen. Aus diesen entwickeln sich 2 Larven und ein Nymphenstadium, die ab Mai/Juni auftreten. Die 2. Generation tritt im Juli/August auf. Die Weibchen der Sommergeneration suchen ab September die Winterlager auf.

Die Rebzikade          Schaden der Rebzikade