Rapserdfloh

Psylliodes chrysocephala

Der Käfer frisst an Keimblättern und ersten Laubblättern meist rundliche Löcher (Fensterfraß). Der Hauptschaden entsteht aber durch den Bohr- und Minierfraß der Larven. Diese dringen in die Blattstiele ein und minieren im Inneren. Von dort wandern sie in die Pflanze, und gelangen über den Stängel zum Vegetationspunkt.

Schadensschwelle: 2 bis 3 Käfer/m² (bei inkrustiertem Raps).
1 Käfer/m² (bei nicht inkrustiertem Raps). Die Beobachtung kann mit Gelbschalen erfolgen, um Aktivität und Zuflug im Herbst zu beobachten.

Außer Winterraps und Winterrübsen dienen viele Kreuzblütler ebenfalls als Wirtspflanzen, wie z. B. Ackersenf und Hirtschtäschel.

Der Käfer erscheint Ende Juni bis Juli in reifenden Rapsfeldern und frißt an den Pflanzen. Zur Sommerruhe begibt er sich an kühle, schattige Plätze. Anfang September verlässt er das Sommerquartier und besiedelt junge Rapspflanzen. Danach erfolgt die Eiablage 1 - 2 cm im Boden in Pflanzennähe. Im Frühjahr wandern die Larven wieder in die Pflanzen ein.

Der Rapserfloh