Quecke

Agropyron repens

Ausdauerndes Ährengras mit weitkriechenden, unterirdischen, weißen Ausläufern.

Keimblatt: Klein, vom Rande her leicht gerollt, am Grunde häufig rötlich. Keimtiefe: Bis 5 cm.

Laubblätter: Bis ca. 5 mm breit, oft etwas eingerollt, gerieft; Blattscheide glatt, allgemein kahl; Blattöhrchen krallenartig; Blatthäutchen sehr kurz, abgestutzt, fein gezähnt.

Halme: Aufrecht, glatt, rund, 20 cm bis 100 cm hoch.

Blüte: Blütenstand schlanke Ähre, mit vier- bis achtblütigen, zweizeilig gestellten, der Spindel breitseits ansitzenden Ährchen; Hüll- und Deckspelzen begrannt.

Blütezeit: Sommer, vereinzelt bis Herbst.

Keimzeit: Februr, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, NOvember, Dezember

Auf Äckern in fast allen Kulturen, auch im Getreide und in Hackfrüchten (Kartoffeln), auf nährstoffreichen Wiesen (jauchewiesen), an Wegen, Ufern und auf Ödland. Im Forst lästig bei Ackerlandaufforstungen und im Kamp.
Auf fast allen Bodenarten, besonders auf besseren, dichten Böden.

Wurzel- und Samenungras.
Samen je Pflanze: ca. 50.

 

Keimblattstadium       JUgendstadium          Blüte