Pockenmilbe
Eriophyes vitis
Der Befall ist erkennbar an den runden, mehr oder weniger großen Filzgallen auf der Blattunterseite, denen pockenartige Erhebungen auf der Blattoberseite entsprechen. Bei starkem Befall tritt der haarige Filzbelag am Blattrand auch auf die Blattoberseite über. Der helle Haarfilz blattunterseits und die grünen Pocken der Blattoberseite werden mit zunehmenden Blattalter braun.
Schädlich wird die Pockenmilbe eigentlich nur, wenn auch die Gescheine befallen werden. Der Haarfilz führt zur Fehlblütigkeit und merklichen Ertragsverlusten.
Vorkommen: An Reben.
Die 0,15 mm großen, weißen, würmchenförmigen Pockenmilben erzeugen durch ihre Saugtätigkeit Filzgallen, in denen sie leben. Die Entwicklung geht vom Ei über eine Larve und Nymphe zu den männlichen bzw. weiblichen Geschlechtstieren. Im Haarfilz kommen alle Stadien und mehrere Generationen vor. Einzelne Tiere wandern aus und besiedeln die Triebspitzen, wo sie neue Filzgallen erzeugen. Im Spätsommer werden die Filzgallen verlassen und die Kräuselmilben suchen die Knospenschuppen auf um darin zu überwintern.
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| Pockenmilbenschaden |

