Phoma-Blattfleckenkrankheit/ Rübenfäule
Phoma betae
An den unterschiedlichen Pflanzenteilen verursacht der Erreger verschiedene Krankheitsbilder:
Auf den älteren Blättern bildet der Pilz runde Flecken mit braunem Rand, die im hellgrauen Inneren konzentrische Zonen aufweisen. Die bis zu 2 cm grossen Flecken erinnern an Pfauenaugen, die später aufreißen. Im Unterschied zu anderen Blattfleckenkrankheiten sind im abgestorbenen Gewebe schwarze Pyknidien zu erkennen. Sie sind ein typisches Erkennungsmerkmal für den Pilz. Kein anderer Erreger bildet so große Blattflecken.
Am oberen Teil des Rübenkörpers entsteht eine trockene Fäule, das Gewebe wird dunkelbraun und rissig. Darin befinden sich schwarze Pyknidien. Das Gewebe unter der Faulstelle bleibt gesund.
Vorkommen: Auf Zucker- und Futterrüben, Mangold, Rote Rüben, Spinat.
Der Pilz ist samenbürtig und wächst im Gewebe mit. Die Pyknidien werden unter der Außenhaut gebildet, durchbrechen diese und setzen Sporen frei, die durch Regen verbreitet werden.
Sporen des Pilzes aus den Blattflecken, die im Spätsommer auftreten, gelangen auf den Rübenkörper und führen zu Fäulnis.
![]() |
| Blattfleckenkrankheit |

