Pflaumenwickler
Cydia funebrana
Die Fraßgänge von der Einbohrstelle zum Fruchtstiel werden braun und sind leicht durch die Haut erkennbar. Die Raupen hinterlassen eine große Menge nassen Kots. Durch ein Loch von ca. 2 mm verlassen die Raupen die Früchte. Nach Befall färben sich die Früchte blau bis violett und fallen zu Boden.
Vorkommen: An Pflaumen, Zwetschken und Schlehen.
Der Pflaumenwickler entwickelt jährlich 2 bis 3 Generationen. Der Pflaumenwickler ist im Frühsommer bereits vor dem Apfelwickler aktiv, ebenso dauert der Flug des Pflaumenwicklers im Spätsommer länger an. 2 - 4 Wochen nach dem Abfallen der Blütenblätter legen die Weibchen ihre Eier an den Früchten ab. 10 - 14 Tage später schlüpfen die Raupen und bohren sich ins Fruchtfleisch ein. Sie entwickeln sich fertig, verlassen die Früchte und verpuppen sich zu einem Kokon. Anfang Juli bis Ende August fliegen die Falter der 2. Generation, die ihre Eier in die halbreifen Früchte legen. Die schlüpfenden Raupen ernähren sich wieder von Fruchtfleisch. Nach 3 - 4 Wochen sind sie ausgewachsen und verlassen die Früchte, spinnen sich hinter Rindenschuppen in Überwinterungskokons.
