Moosknopfkäfer

Atomaria linearis

Der Käfer ist 1 - 1,7 mm lang und hell- bis dunkelbraun. Die Larve ist weißlich und 2,5 - 3 mm mit kurzen Beinchen und einer rötlich-gelben Kopfkapsel.
Mit einem Schadauftreten (hauptsächlich Wurzelfraß an der noch nicht vereinzelten Rübe) ist in niederschlagsreichen Gebieten nach einem feuchtwarmen Jahr zu rechnen, besonders auf nur langsam trocknenden Böden. Die Jungkäfer verursachen im Boden am Hypokotyl und auch der Pfahlwurzel den typischen Lochfraß. Die Altkäfer wandern von vorjährigen Rübenbeständen ein und fressen oberirdisch. Sie schädigen die Herzblätter. Die Larven leben unterirdisch und weiden dort den Wurzelfilz ab. 2 - 3 Fraßstellen verursachen ein Umknicken und Absterben der Pflanzen.

 Vorkommen: An Beta-Rüben, Rote Bete, Mangold und Spinat. Andere Wirtspflanzen sind Weißer Gänsfuß, Vogelmiere, Ackerbohne, Raps, Erbsen, Kartoffeln die den Käfern ermöglichen länger am Leben zu bleiben.

Moosknopfkäfer überwintern an Rübenabfällen oder unter Grasbüscheln in der obersten Bodenschicht. Ab April beginnen sie mit unteririschen Fraß. Ab ca 14 °C erfolgt auch ein Zuflug, wobei die Hauptflugzeit von Anfang Juni bis Mitte August stattfindet.
Die Eiablage beginnt Mitte Mai in Wurzelnähe und geht bis September.