Maiswurzelbohrer
Diabrotica virgifera
Der Käfer des Maiswurzelbohrers ist 5 - 7 mm groß. Erkennen kann man die gelb-grün-braunen Blattkäfer an 3 auffallend dunklen Streifen auf den Flügeldecken. Die gelblich-weißen Larven sind 10 - 18 mm lang, mit einer gelblich-braunen Kopfkapsel. Sie fressen an den Blättern, der Maisseide und an der Spitze der sich entwickelnden Kolben. Bei einem starken Befall wird die Standfestigkeit der Pflanze im Boden erheblich geschwächt. Der bodennahe Sprossteil der Pflanze krümmt sich, der obere Teil richtet sich wieder auf und wächst gerade weiter. So kommt es zu dem so genannten "Gänsehals". Stark geschädigte Pflanzen fallen bei Wind um, die Ernte wird schwierig und es kommt zu Ernteverlusten. Zu wirtschaftlich bedeutenden Blattfraßschäden kommt es, wenn sich an einer Pflanze mehr als 5 Käfer aufhalten.
Der Maiswurzelbohrer befällt die Maisfelder. Sie fressen auch den Pollen von Pflanzen anderer Familien und selbst die Raupen gehen gelegentlich fremd, indem sie Gurken, Klee und Sojabohnen als Nahrungsquelle aufsuchen. Er hat sich in den letzten Jahren von Süden nach Norden ausgebreitet.
Der Käfer legt im August/September bis zu 200 Eier in die oberen Bodenschichten (bis 15 cm tief). Er selbst stirbt im Winter ab, während aus den Eiern im zeitigen Frühjahr die Larven schlüpfen. Die Larven bohren sich in die Wurzel ein. Wurzelausscheidungen und Kohlendioxid führen sie zu ihrer Wirtspflanze, dem Mais. Die Larven verpuppen sich außerhalb der Wurzeln im Boden. Je nach Frühjahrswitterung schlüpfen die Käfer Ende Juni bis Anfang Juli.
