Maisbeulenbrand

Ustilago maydis

Der Maisbeulenbrand ist die optisch auffälligste Pilzkrankheit des Maises. Es bilden sich perlschnurartig kleine Beulenketten oder lange beulenartige Anschwellungen an allen oberirdischen Pflanzenteilen, bevorzugt an Stängeln und Kolben. Die Beulen haben zunächst eine weißgraue Oberhaut und enthalten eine feuchte, schmierig-schwarze Sporenmasse. Diese trocknen aus und stäuben den Sporeninhalt aus. Bei starker Infektion kann es auch zu Blattdeformationen und -zerreißungen kommen. Besonders auffällig sind Beulen an Stängelendglied und an der Fahne.

Vorkommen: Auf Mais

Die Dauersporen können im Boden 6 - 10 Jahre infektionstüchtig überdauern. Die Weiterverbreitung erfolgt durch am Saatgut haftende Sporen aber v.a. auch durch Wind bzw. befallene Futtereste bei Grünverfütterung des Maises. Das Auftreten des Maisbeulenbrandes ist vor allem witterungsbedingt: Trockene Witterung während der Jugendentwicklung des Maises fördert diese Krankheit.

Maisbeulenbrand