Kopfbrand des Maises
Sphacelotheca reiliana
Kopfbrand tritt auf den Rispen, auf Kolben oder Blättern auf. Die Kolbenanlage und die Fahne wird zum großen Teil in Sporenmasse umgewandelt. Die zunächst beulenartigen Brandlager sind eher klein, bald aufgeplatzt und zerfranst (im Gegensatz zum Beulenbrand). Die Kornertragsbildung unterbleibt.
Der Erreger kann neben Mais auch mehrere Sorghum-Arten befallen.
Kopfbrand wird zwar über das Saatgut übertragen, ein unmittelbar stärkeres Auftreten ist aber auf eine starke Bodenverseuchung zurückzuführen. Die
Infektionszeit liegt in der Periode Keimlings- bis 5-Blattstadium der jungen Maispflanzen. Die Sporen keimen im Boden und bevorzugen eine Optimaltemperatur von 21 - 28 °C.
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| Maiskopfbrand |

