Kohlschotenmücke

Dasineura brassicae

Diese zarte, etwas später als der Schotenrüssler fliegende Mücke, ist selbst nicht in der Lage, festere Rapsschoten anzubohren, weshalb sie die vom Rüssler gebohrten Löcher für ihre Eiablage benützt.
Am Haupttrieb und später an den Seitetrieben werden einzelne Schoten frühzeitig gelb. Die Schoten schwellen an, verkrümmen sich und springen vorzeitig auf, sodass die Körner herausfallen.

Schadensschwelle:
1 Mücke/3 Pflanzen

Zu den Wirtspflanzen zählen Raps, Rübsen, Senf sowie einige wilde Kreuzblütler.

Die Mücke wandert als Puppe im Frühjahr aus dem Boden vorjähriger Rapsfelder ein. Bei Temperaturen von 12 - 15 °C schlüpft die Mücke und fliegt über kurze Strecken neue Rapsfelder an. Das Weibchen legt die Eier an den Schoten ab. Die Larve saugt an den Innenwänden der Schote und scheidet dort Giftstoffe aus. Danach verlässt sie die Schoten und wandert in den Boden, wo sie sich verpuppt. Die 2. Generation folgt zur Zeit der Blüte der Sommerkruziferen.