Kohlgallenrüssler
Ceutorhynchus pleurostigma
Der graue Rüsselkäfer ist ca. 3 - 4 mm lang. Die Larve ist beinlos und hellweiß. Charakteristisch sind die rundlichen, glattwandigen Gallen am Wurzelhals oder an der Hauptwurzel. Im Inneren findet man Fraßgänge und die Larve des Kohlgallenrüsslers.
Starker Befall im Jugendstadium kann zu Auswinterungsverlusten führen und das Auftreten von pilzlichen Fäulniserrregern fördern.
Außer Raps und Rübsen zählen noch weitere Kreuzblütler zu den Wirtspflanzen, z. B. Kohlarten, Radieschen, Ackersenf, Hederich.
Im Frühherbst verlässt der Käfer sein Sommerquartier und sucht den Winterraps auf. Nach dem Reifungsfraß werden die Eier in das Rindengewebe des Wurzelhalses oder der Hauptwurzel gelegt. Im Frühjahr wandern die Larven zur Verpuppung in den Boden. Sie verpuppen sich in einem Erdkokon. Nach 6 - 8 Wochen verlassen die Puppen diesen und machen Sommerruhe. Der Kohlgallenrüssler entwickelt nur 1 Generation/Jahr. Es überwintert als Käfer oder Larve.
