Klettenlabkraut

Galium aparine

Rauh und klebrig.

Keimblätter: Fleischig, derb, lang-oval, blau-grün, mit eingezogener Spitze. Keimtiefe meist gering, jedoch bis zu 10 cm reichend.

Laubblätter: Lanzettlich, vorn breit, am Grunde verschmälert, in Quirlen zu 4 - 8 an den Stengelknoten, mit abwärts gerichteten Stachelhaaren.

Stängel: Niederliegend oder klimmend, bis 120 cm hoch, vierkantig, verzweigt, Kanten mit abwärts gerichteten Klimmhaaren.

Blüte: Klein, weißlich, vierzählig, in blattachselständigen reichblütigen Trugdolden, obere Blütenstiele meist dreiblütig.

Blütezeit: Vorsommer-Herbst.

Keimzeit: Februar, März, April, September, Oktober, November

Im Ackerbau besonders in Wintergetreide, Mais und Hackfrüchten, darüber hinaus häufig in Hecken, Gebüschen, an Waldsäumen und Zäunen, auf Schuttplätzen.
Auf fruchtbaren, nährstoffreichen, humosen Böden einschl. frischer Lehm- und Tonböden.

Ein- bis überjähriges, kletterndes Samenunkraut.
Samen je Pflanze: 350 (100 - 500).

Klettenlabkraut        Jugendstadium           Blüte