Kalifornischer Blütenthrips

Frankliniella occidentalis

Der Kalifornischer Blütenthrips ist max. 1,5 mm lang und schlank.
Zur Ernährung stechen die Tiere junges (Blatt-)Gewebe an und saugen den Zelleninhalt aus. Sie halten sich in Spalten von Knospen, Blüten und Kelchen auf. In den Blüten ernähren sie sich von Pollenkörnern.
Das weit verbreitete Schadbild sind weiße Blattflecken in Millimetergröße. Verkorkungen an Paprikafrüchten, vorzeitiger Fruchtfall und Missbildungen bei Gurke sind charakteristisch.
Vor allem bei Massenbefall kann es zu Verkrüppelungen und Missbildungen kommen. Der Kalifornischer Blütenthrips ist Überträger des Bronzefleckenvirus.

Der Kalifornische Blütenthrips ist ein wichtiger Schädling an nahezu allen Glashauskulturen. Er besitzt auch viele Wirtspflanzen unter den Zierpflanzen.

Die Weibchen legen ihre Eier mit einem Legestachel in pflanzlichem Gewebe ab. Zwei Larvenstadien leben frei auf der Pflanze, zwei wenig bewegliche Larvenstadien (Vorpuppe und Puppe) befinden sich im Boden. Die Überwinterung erfolgt in Glashäusern oder an geschützten, warmen Orten.

Thrips