Getreidewanzen

Eurygaster spp., Aelia spp.

Die wärmeliebenden Wanzen saugen ab Beginn des Ährenschiebens an Halmen und vor allem an den Körnern, die dann charakteristische Saugstellen aufweisen. Junge und alte Tiere saugen zur Zeit der Milchreife gemeinsam an den Körnern. Durch die Saugtätigkeit der Wanzen wird das Klebereiweiß abgebaut, und das Mehl verliert seine Backfähigkeit (Leimkleberbildung). Die Bekämpfung erfolgt am wirkungsvollsten zur Zeit der Milchreife.

Vorkommen: An Weizen.

Die Wanzen überwintern in Hecken, unter Falllaub und Waldrändern. Im Frühjahr wandern sie in die Getreidefelder. Ab Ende Mai werden die Eier an Halmen und Blättern abgelegt. Die Larven schlüpfen nach 1 - 2 Wochen und saugen an Blättern und Stängeln. Bei Milchreife werden vor allem die Ähren befallen.

Die Getreidewanze