Getreidethripse

Limothrips-Arten, Haplothrips-Arten

Die Thripse oder Blasenfüße und ihre Larven saugen an Blättern, Halmen, Spelzen und Körnern, erzeugen dadurch silbrigglänzende helle Saugflecken und hinterlassen punktförmige schwarze Kotflecken. Sie verursachen bei starkem Befall Schäden durch Saftentzug und Schmachtkornbildung.

Vorkommen: An allen Getreidearten.

Die Weibchen überwintern in Rindenritzen, in Gras oder Bodenstreu. Im Frühjahr verlassen sie die Schlupfwinkeln und werden vom Wind vertragen. Ende April bis Ende Mai besiedeln sie die Getreidefelder. Nach dem Reifungsfraß werden die Eier in Blättern, Blattscheiden, später in die Spelzen der Blütenstände abgelegt. Die Larven schlüpfen nach 1 Woche und wandern in die Blütenstände. Danach verpuppen die Tiere. Nach Ende der Entwicklung fliegen die bereits begatteten Weibchen auf Sommergetreide, wo neuerlich Eier abgelegt werden. Diese Entwicklung verläuft schneller als die 1. Generation. Nach der Befruchtung fliegen die Weibchen zu den Winterquartieren.

Getreidethripse