Getreideschimmelkäfer

(Alphitobius diaperinus)

Der Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer kann, vor allem in Hühnerställen, Überträger verschiedener Krankheiten sein.
Außerdem richtet er Schaden an Dämm-Materialien an, weil sich die verpuppungsreifen Larven hineinbohren und dort ihre "Puppenwiegen" bauen.
Auch die Käfer selbst bohren in weiches Material, der Schaden bleibt aber meist begrenzt. Der Käfer spielt als Vorratsschädling allgemein eine eher untergeordnete Rolle.

Die Käfer und ihre Larven kommen in Geflügel- und Schweineställen, in Futtermittellagem und feuchten Küchen vor

Der Alphitobius diaperinus hat zwar gut entwickelte Flügel, nutzt diese aber nicht - er krabbelt lieber
Die schwarzbraunen Getreideschimmelkäfer werden bis zu drei Jahre alt und sind ca. 6 mm groß.
Die Weibchen legen ihre bis zu 2600 Eier am liebsten an verschimmelte Nahrung.
Die gelbbraunen Larven werden bis zu 12 mm lang und ähneln dem Mehlwurm.
Ihre Nahrung besteht vorrangig aus pflanzlichen Produkten und Aas.