Getreidelaufkäfer
Zabrus tenebrioides
Den Hauptschaden verursacht die Larve. Sie ist bis zu 3 cm lang, mit dunklem Kopf und 4-gliedrigen Antennen. Die Larven des Getreidelaufkäfers erscheinen bereits im Frühherbst und schädigen die jungen Pflanzen bis zum Einsetzen des Bodenfrostes, sowie im Frühjahr schon ab dem Zeitpunkt, zu dem der Boden wieder aufgetaut ist. Die Blätter der jungen Getreidepflanzen sind eigenartig zerfranst und eingetrocknet, die abgestorbenen Pflänzchen bieten schließlich den Anblick watteartiger Knäuel. Neben den geschädigten Pflanzen sieht man die Öffnungen der Erdröhren und die von den Larven aufgeworfenen, feinkrümeligen Erdhäufchen.
Die Vollkäfer fressen zum Teil an den Körnern, verursachen aber kaum wirtschaftlich bedeutsame Schäden. Der schwarze Käfer ist ca. 12 - 15 cm lang, hat eine helle Unterseite und die Beine sind rotbraun gefärbt. Der Halsschild ist quadratisch.
Besonders gefährdet sind jene Felder, die in der Zeit nach der Ernte viel Ausfallgetreide und/oder Ungräser aufgewiesen haben. Bei Feststellung von 4 bis 5 frischgeschädigten Pflanzen/m² (im Herbst bei Wintergetreide sowie im Frühjahr bei Sommergetreide) bzw. 8 bis 10 frischgeschädigten Pflanzen/m² (im Frühjahr bei Wintergetreide) soll eine Bekämpfung durchgeführt werden.
Vorkommen: Im Frühjahr an Winterungen, selten schon im Herbst, aber auch an Sommerungen.
Die Käfer schlüpfen im Juni/Juli aus Erdkokons und besiedeln die Getreidefelder, Wiesen und Weiden. Sie fressen nachts an den Ähren. Nach der Paarung im Herbst legen die Weibchen ihre Eier in den Boden. Nach etwa 2 Wochen schlüpfen die Larven, die in bis zu 30 cm tiefen Röhren im Boden leben. Nachts fressen sie an Getreide und Gräsern. Nach der Winterruhe werden die Larven wieder aktiv. Ende Mai verpuppen sie sich in Erdhöhlen.
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| Schaden des Getreidelaufkäfers |

