Gerstenminierfliege
Agromyza spp.
Die Minierfliegen sind 1 - 4 mm lang und meist schwarz. Die Maden sind bis 4 mm lang und weiß-gelblich. Sie erzeugen im Laufe ihrer Entwicklung größere Platzminen, die bei starkem Befall die gesamte Blattfläche einnehmen können. In den Blattminen erkennt man bei Durchlicht Larven und Kot.
Bekämpfungsschwelle:
Ein Befall von 10 Eiern oder Junglarven je Halm soll bereits einen wirtschaftlichen Schaden verursachen können.
Vorkommen: Auf allen Getreidearten und vielen Gräsern.
Die Minierfliegen überwintern als Puppe in der obersten Bodenschicht. Ungefähr Mitte Mai/Anfang Juni schlüpfen die Maden aus Eiern, die in den Gerstenblättern abgelegt wurden. Sie paaren sich und die Weibchen legen sofort die Eier an den Blattoberseiten in kleinen Grübchen ab. Diese dienen der Nahrungsaufnahme. Die Larven sind nach 8 - 25 Tagen ausgewachsen. Die meisten Arten haben 2 Generationen pro Jahr.
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| Die Minierfliege |

