Erbsenwickler
Cydia nigricana
Die weiblichen Falter legen ihre durchschnittlich etwa 100 Eier bevorzugt an die Kelchblätter und Blütenblätter, aber auch an die Fieder- und Nebenblätter sowie Stengel ab. Die Jungraupen schlüpfen nach 7 - 10 Tagen und suchen weiche Hülsen auf, um sich darin einzubohren. Härtere Hülsen können nicht mehr befallen werden. Im Inneren der Hülse frißt die Raupe an den weichen Samen, wobei diese mit einem feinen Gespinst untereinander verbunden werden. Zahlreiche Kotkörnchen bedecken das Gespinst und die Samen. Nach ungefähr drei Wochen ist die Raupe erwachsen und verläßt die Hülse durch ein kreisrundes Ausbohrloch. Sie überwintert im Boden in einem selbstgesponnenen ovalen Kokon, worin sie sich im Frühjahr verpuppt. Frühblühende Sorten und solche mit kurzer Blühdauer sowie frühausgesäte Bestände werden schwächer befallen.
