Erbsenkäfer

Bruchus pisorum

Der Erbsenkäfer hat einen kurzen gedrungenen Körper mit ovalem Umriss. Der Kopf ist schnauzenförmig mit elfgliedrigen Fühlern und großen Augen. Der Käfer ist etwa 5 mm lang. Das Hinterleibsende ist weiß behaart mit zwei tiefenschwarzen ovalen Flecken.
Es gibt 2 Arten:
1. Arten, die sich im Freiland vermehren. Sie befallen die unreifen Hülsen. Die Käfer schlüpfen später im Lager aus den reifen Samen und fliegen zur Eiablage wieder ins Feld.
2. Arten, die sich sowohl im Freiland als auch im Lager vermehren können. Sie sind echte Vorratsschädlinge.

In Speicher und Haushalten.

Der Erbsenkäfer fliegt die Pflanzen bei Blühbeginn an. Die Weibchen legen die Eier an jungen Erbsenhülsen ab. Die Larve bohrt sich nach dem Schlupf in die Hülsenwand und frisst am Samen. Dieser Gang erscheint als durchsichtiges Fenster. Die Käfer schlüpfen im Herbst und bleiben am Feld oder überwintern bei kühlem Wetter in der Puppenwiege der Erbse. Dabei gelangen sie mit den befallenen Erbsen ins Lager. Nach dem Schlupf im Lager fliegen sie wieder aufs Feld. Gelagerte Erbsen werden nicht weiter befallen.