Erbsenblattlaus, Grüne

Acyrthosiphon pisum

Bei dieser Spezies sind grüne, gelbe, gelb-grüne und rote Tiere vertreten. An Ackerbohnen und Erbsen findet man hauptsächlich grüne Läuse. Neben Saugschäden, die bei Massenbefall erhebliche Ertragsausfälle verursachen können, kommt der Übertragung von Virosen (bis zu 30 Viruskrankheiten) eine gewisse Bedeutung zu, vor allem weil die Läuse zudem sehr wanderlustig sind. Der Befall ist in sehr früh und sehr spät gesäten Beständen geringer.

 

Neben Ackerbohne und Erbse werden auch Luzerne, Rotklee und andere Kleearten befallen.

Die Überwinterung erfolgt an winterharten Leguminosen im Eistadium. Ab Mai erfolgt die Abwanderung zu den Sommerwirten, hauptsächlich Erbse, aber auch Pferdebohne, Sojabohne und anderen Leguminosenarten. Bei einer Vermehrungsrate von 50 bis 140 ungeflügelten Jungfern je Muttertier und einer Generationsdauer von nur 10 Tagen (unter günstigen Bedingungen) ist eine Massenvermehrung vorgezeichnet. Im Laufe eines Jahres sind etwa 9 - 10 Generationen möglich. Ab Ende Juli/Anfang August geht der Befall infolge ungünstiger physiologischer Veränderungen der Kulturpflanzen sowie durch Parasitierung und Prädatoren zurück. Erst später entstehen geschlechtliche Formen, die an den Winterwirten zur Begattung schreiten. Jedes befruchtete Weibchen legt bis zu 10 Eier an winterharte Leguminosen ab.

Erbsenblattlaus