Eisenmangel

 

Eisenmangel macht sich stets in unverkennbarer Weise durch leuchtend gelbe Gewebsaufhellungen der jüngsten Blätter mit abgesetzten grünen Adern schon zu Vegetationsbeginn bemerkbar. Je jünger das Blatt, desto intensiver sind die Chlorose-Symptome ausgebildet. Das sich entfaltende jüngste Blatt erscheint dann oft gelbweiß mit grünen Adern. Bei Weinreben kommt es zur Verminderung der Belaubung, wobei die jüngeren Blätter auffallend klein bleiben, starken Wuchshemmungen, in schweren Fällen sterben Blätter und Triebspitzen ab, ebenso Blüten und Fruchtansätze. Das Holz reift nur ungenügend aus. Die Blätter bei Getreide werden gelblich, nur die Adern bleiben grün. Bei Obstbäumen und Zierpflanzen können bei starkem Mangel ganze Aste oder sogar ganze Bäume vergilben und in späterer Folge absterben. Die Spritzungen sind sobald genügend Blattmasse zur Aufnahme der Spritzbrühe vorhanden ist durchzuführen. Wiederholungen je nach Chlorosebefall im Abstand von 10-14Tagen. Mindestwassermenge 200 Liter/ha.