Bohnensaatfliege

Delia platura

Die Maden fressen in den Keimblättern, im Wurzelhals oder, bei weiter entwickelten Pflanzen, im Herz der jungen Triebe. Die Pflanzen bleiben in ihrer Entwicklung zurück. Besonders bei kühler Witterung und für die Pflanzenentwicklung ungünstigen Bedingungen werden die Pflanzen so stark geschädigt, dass sie absterben.

Vorkommen: An keimenden Bohnen, Gurken, Spinat, Zwiebel und anderen Gemüsekulturen.

Die im Frühjahr erscheinenden Weibchen legen ungefähr 30 - 90 Eier im Boden an die keimenden Pflänzchen ab, und zwar meistens an die austretenden Keimblätter. Nach Beendigung der Larvenentwicklung verpuppen sich die Maden im Boden. Eine zweite und dritte Generation, die meist in wärmeren Gebieten auftreten, verursachen kaum weitere Schäden.