Asseln
Porcellio scaber
Asseln sind eigentlich landlebende Krebse. Ihre Kiemenanhänge, die immer von einem Wasserfilm überzogen sein müssen, ermöglichen ihnen die Luftatmung. Sie besitzen sieben Paar gleichförmige Beine, ihr Körper ist flachgedrückt. Die Kellerassel zeigt sich einfarbig grau, die Mauerassel ist schwärzlich-braun und hat auf dem Rücken zwei helle Fleckreihen. Ebenso heimisch ist bei uns die Rollassel, deren Körper glatter ist. Sie rollt sich bei Gefahr ein.
Asseln werden etwa 14 bis 15 mm lang. Sie hinterlassen Kotspuren, pilzbesetztes Holz sowie Vorräte an Kartoffeln und Obst können durch Fraß geschädigt werden, sonst sind sie unbedenklich.
Asseln werden häufig in feuchten Kellern gefunden, im Freien leben sie unter Steinen, an faulendem Holz oder auf dem Kompost. Die Assel ernährt sich vorwiegend von pflanzlichen Abfällen, Pilzen usw.
Die Tiere benötigen zum Überleben eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.
Die befruchteten Eier und die Larven werden in einer flüssigkeitsgefüllten Blase an der Bauchseite vom Weibchen etwa 40-50 Tage getragen. Nach 14 Häutungen sind die Tiere geschlechtsreif, jedoch kommen auch dann gelegentlich noch Häutungen vor, nach ca. 3 Monaten sind sie ausgewachsen.
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| Die Assel |

