Apfelwickler

Cydia pomonella

Die Raupe bohrt sich in die Frucht ein und nagt unter der Fruchtschale einen kleinen, spiralförmigen Gang bis ins Fruchtfleisch hinein. Dort werden auch die Kerne angenagt. Der Rand verfärbt sich rot und wird mit trockenem Kot verstopft. Die Raupe verlässt die Frucht durch eine kleine Ausgangsöffnung. Manchmal dringt die 2. Generation in eine weitere Frucht ein. Die befallenen Früchten reifen frühzeitig und fallen ab.

An Äpfeln, Birnen, Quitten, Pfirsich, Walnuss.

Der Apfelwickler tritt in den österreichischen Obstbaugebieten mit 1 bis 2 Generationen im Jahr auf.
Die Falter der 1. Generation schlüpfen ca. Ende Mai. Die Eier werden an den Früchten abgelegt. Die Eientwicklung vom Ablegen des Eies bis zum Schlüpfen der Raupe dauert je nach Temperatur etwa 10 Tage. Die geschlüpften Raupen bohren sich in die Früchte ein. Sie durchlaufen 5 Entwicklungsstadien und sind nach 4 Wochen ausgewachsen. Hinter Borkenschuppen, in Ritzen spinnen sie sich ein und verpuppen sich oft zu einer 2. Generation.