Apfelmehltau
Podosphaera leucotricha
Der Apfelmehltau ist die zweitwichtigste Krankheit im Apfelanbau. Befallene Blätter und Blütenknospen werden von einem wießen, mehligen Belag bedeckt. Schwarze Pünktchen (Kleistothecien 0,1 mm) sind mit freiem Auge sichtbar. Die befallenen Knospen (in denen die Überwinterung stattfindet) entwickeln sich abnormal.
Der Apfelmehltau befällt neben Apfel manchmal auch Birne und Quitte.
Echte Mehltaupilze sind obligate Parasiten, d.h. sie können nur auf dem Wirt wachsen und sich vermehren. Die Überwinterung erfolgt als Mycel in befallenen Knospen. Das Mycel wächst an der Pflanzenoberfläche und entsendet kurze Saugfortsätze in das Wirtsgewebe. Die Verbreitung während der Vegetation erfolgt durch die kettenförmigen ovalen Sporen (Konidien).
Der Apfelmehltau dominiert bei trockenem und sehr warmem Wetter - er ist ein "Schönwetterpilz".
![]() |
| Apfelmehltau |

