Apfelblütenstecher

Anthonomus pomorum

Ab Temperaturen von etwa 10 °C (ab März) können die erwachsenen Käfer in den Anlagen beobachtet werden.
Durch Abklopfen der Käfer von den Zweigen (z. B. auf eine helle Unterlage oder mit einem Klopftrichter) kann die Befallsstärke sowie die räumliche Verteilung des Befalls festgestellt werden.
Der Blattfraß beschränkt sich auf die Blattunterseite und ist meist unbedeutend. Charakteristisch sind braune Blütenkappen, die von den Larven durch Befressen der Basis in der Entwicklung gestört werden. Bei starkem Befall werden alle Blüten zerstört.

Vorkommen: An Äpfel, Birnen und Quitten.

Der Apfelblütenstecher überwintert außerhalb der Anlage, unter der Rinde, in Rissen und wandert im Frühjahr wieder in die Anlage ein. Ab Februar sind sie an warmen Tagen aktiv. Vom Knospenaufbruch an werden die Eier gelegt. Die Larven schlüpfen und ernähren sich von den Staubbeuteln. Nach dem Verpuppen und dem Schlüpfen der Käfer im Juni können diese auch einen wirtschaftlich meist weniger bedeutenden Blatt- und Fruchtfraß durchführen, bevor sie die Winterquartiere aufsuchen.

Der Apfelblütenstecher