Ameisen
Formica spp.
Ameisen sind im Schnitt 4 mm lang, gelblich-braun bis schwarzbraun. Die in Vorräten vorkommenden Tiere sind flügellose Arbeiterinnen. Es gibt aber auch geflügelte Formen. Seltener treten sie auch in Häusern unter Putz, Wandverkleidungen, Dielen und Treppen auf.
Sie verursachen Schäden durch Fraß, Verunreinigung der Nahrung und durch festklebende Tiere.
Vor allem zuckerhaltige Produkte, befallen aber auch Fleisch und andere Nahrungsmittel.
Weibchen oder Königinnen: Sie sind deutlich grösser als die Arbeiterinnen. Die Königinnen besitzen darüber hinaus zu Beginn ihres Lebens Flügel, die sie nach der Begattung abbrechen. Ein Ameisenhaufen kann monogyn (mit einer Königin) oder polygyn (mit mehreren Königinnen) sein.
Männchen: Sie haben Flügel und sind grösser als die Arbeiterinnen, aber kleiner als die Weibchen. Ihre Aufgabe besteht in der Begattung der Weibchen, die während dem Hochzeitsflug stattfindet; danach sterben sie. Arbeiterinnen: Meistens handelt es sich um unfruchtbare Weibchen, deren Aussehenund Grösse variieren können (Polymorphismus). Sie sind für den Bau des Nestes, die Versorgung der Brut, die Nahrungssuche und die Verteidigung des Volkes zuständig.
Puppen: Es handelt sich um ein Zwischenstadium zwischen Larve und Ameise. Die Puppen haben nämlich bereits das Aussehen der ausgewachsenen Ameisen, leben aber in einem Kokon.
Larven: Sie sehen aus wie kleine Würmer, sind weiss und wenig beweglich.
Eier: Die Ameiseneier sind klein; ihre Farbe ist weiss oder gelblich. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen die Larven.
NAHRUNG
Ameisen ernähren sich sehr vielfältig. Den lebenswichtigen Zucker nehmen sie aus den Ausscheidungen einzelner Lausarten (Honigtau), aber auch aus dem Blütennektar oder dem Pflanzensaft der Bäume auf.
Ferner fressen sie kleinere Wirbellose, die für das Wachstum der Larven eine wichtige Eiweiss- und Fettquelle darstellen.
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| Die Ameise |

